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Pixelpark verkaufen 20.11.2001
Die Telebörse-online
Der Analyst Michael Hedtstück von "Die Telebörse-online" empfiehlt die Aktie der Pixelpark AG (WKN 514350) zu verkaufen.
Der Multimedia-Dienstleister Pixelpark habe im abgelaufenen 3. Quartal einen herben Umsatzeinbruch auf 17,4 Millionen Euro verbuchen müssen. Zugleich habe sich der operative Verlust auf 14,2 Millionen Euro erhöht. Diese Zahlen seien zweifellos ernüchternd, jedoch enthülle erst ein Blick auf die Cash-Position des Unternehmens den Ernst der Lage.
Im 3. Quartal habe sich die Cash-Reserve von 27 auf 17,9 Millionen Euro reduziert, was einer Cash Burn-Rate von 9,1 Millionen Euro entspreche. Gehe es so weiter, sei das einstige Vorzeigeunternehmen in einem halben Jahr am Ende. Um so alarmierender erscheine die Aussage der heutigen Ad hoc-Mitteilung, dass binnen der nächsten sechs Monate mit keiner signifikanten Verbesserung zu rechnen sei. Damit bewege sich das Unternehmen auf ganz dünnem Eis, denn spätestens im 2. Quartal 2002 müsse ein positiver Cash Flow erwirtschaftet werden. Für die Frage, wie das gelingen solle, sei im Hause Pixelpark niemand zu erreichen gewesen.
Als Rettungsanker werde traditionell Bertelsmann gehandelt. Der Medienkonzern verfüge über 60 Prozent der Pixelpark AG. Erst im Mai habe Bertelsmann Pixelpark mit einer Finanzspritze von 15 Millionen Euro vor dem Aus bewahrt. Bei Bertelsmann werde man sich sehr genau überlegen, wie lange man noch Geld in ein Fass ohne Boden pumpen wolle. Spätestens bis zum von Bertelsmann anvisierten Börsengang, der in zwei Jahren geplant sei, müsse Pixelparks Schicksal geklärt sein. Arbeiten die Berliner bis dahin nicht profitabel, müsse Bertelsmann diese Altlast vor dem IPO aus der Bilanz entfernen, denn gehe Pixelpark nach dem Börsengang pleite, falle für die Gütersloher ein hoher Wertberichtigungsbedarf an.
Nach dem Kurssturz des letzten Jahres werde Bertelsmann seinen Pixelpark-Anteil nach Meinung des Analysten im Lauf der nächsten Monate ohnehin wertberichtigen müssen.
Fundamental sei die Lage höchst prekär, auch charttechnisch sehe die Pixelpark-Aktie nicht gut aus. Heute habe der Kurs unter hohen Umsätzen die 200 Tage-Linie nach unten durchbrochen. Nach der Kursrallye der vergangenen Wochen habe die Aktie noch immer viel Fleisch auf den Rippen.
Der Analyst von "Die Telebörse-online" glaubt, dass das derzeitige Kursniveau die ultimative Ausstiegschance ist und stuft die Aktie Pixelpark daher auf "verkaufen" ein.
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